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Das heutige Rückspiel vom Freitag gegen den EHC Visp offenbarte ein Spiegelbild der letzten Partie. Erneut standen ein schlechtes Mitteldrittel und zwei verschlafene Drittelstarts am Ursprung der Niederlage. Der EHC Visp gewinnt mit 6-2.

 

Bei der heutigen Partie stand beim EHC Winterthur ein erstes Mal Marvin Kortin im Tor der Löwen. Kortin ist seit Neujahr für zwei Wochen beim EHC Winterthur im Training, stammt vom HC Davos und hat sich den heutigen Einsatz mit guten Leistungen verdient. Der Beginn für den 19-jährigen Goalie gestaltete sich allerdings denkbar schwierig. Bereits nach 90 Sekunden musste er sich ein erstes Mal geschlagen geben. Petrig stocherte für die Gastgeber solange nach, bis die Scheibe im Tor lag. Den Rest des Drittels konnten die Winterthurer ausgeglichen gestalten. Zählbares schaute allerdings nicht heraus.

 

Am Ursprung der Niederlage stand dann erneut der Start ins Mitteldrittel. Am Freitag dauerte es 15 Sekunden bis zum nächsten Gegentor. Heute erneut wieder nur 21 Sekunden. Dolana konnte die Führung ausbauen. Den katastrophalen Start komplettierte dann erneut Petrig. Nur eine weitere Minute später stand es bereits 3-0 für die Visper. Erneut liess dann die Leistung im Mitteldrittel zu wünschen übrig. Sämtliche guten Vorsätze schienen vergessen. Zum Schluss des Drittels war es der Ex-Winterthurer Ranov, welcher in der 39. Minute zum 4-0 erhöhen konnte. 

 

Das Schlussdrittel bot dann eine Kopie des Mitteldrittels. Erneut dauerte es nur unerklärliche 14 Sekunden bis Visp zu einem erneuten Treffer kam. Van Guilder liess sich die Chance zum 5-0 nicht nehmen. Somit blieb dem EHC Winterthur nur die Hoffnung auf den Ehrentreffer. Dieser gelang schliesslich in der 51. Minute. Zack Torquato markierte seinen 8. Saisontreffer. Plötzlich schienen die Löwen geweckt. Nur eine Minute später zappelte der Puck schon wieder im Tor der Walliser. Tim Wieser skorte zum 5-2. Danach war das Feuerwerk bereits verpufft. Den Schlusspunkt setzte erneut der EHC Visp. Ein erneut unwiderstehlicher Van Guilder traf eine Minute vor Schluss zum 6-2 Schlussstand.

 

 

Zum Jahresauftakt kamen zu viele Dinge zusammen, die einfach nicht passen wollten. Am Schluss resultiert gegen den EHC Visp eine deutliche Niederlage. Insbesondere das Mitteldrittel bleibt in negativer Erinnerung. 

 

Es sollte ein Spiel werden mit vielen Strafen und vielen verpassten Gelegenheiten für den EHC Winterthur. Ein Abend, an dem irgendwie so nicht zusammen passen wollte. In den Startminuten fand der EHC Winterthur gegen aufsässige Visper nie so richtig den Tritt. Die Gäste drückten kräftig aufs Tempo und brachten die Löwen ein ums ander Mal in Verlegenheit. Nach einer ersten Druckphase schien es, als fänden die Winterthurer langsam den Weg ins Spiel. Nach einer Strafe gegen Winterthurs Guerra wurden die Bemühungen allerdings geknickt. Topscorer Van Guilder traf in der 13. Minute zur Führung. Notabene im Powerplay. Ein Umstand, dem die Hausherren nach diesem Spiel noch nachtrauern sollten. 

 

Eine weitere "Seuche", die sich eingeschlichen hat, sind die schlechten Starts ins Mitteldrittel. Auch heute sollte es nicht besser sein. Nur gerade 15 Sekunden waren verstrichen, ehe Josephs die Führung für Visp ausbauen konnte. Das schlechte Mitteldrittel akzentuierte sich nur 3 Minuten später. Van Guilder's zweiter Treffer bedeutete bereits die Vorentscheidung. Dies insofern, als dass die Visper ihre Möglichkeiten nutzten und dem EHC Winterthur insbesondere in Überzahl nichts gelang. Selbst mit zwei Mann mehr, blieb man wirkungslos. Just zu Spielhälfte erhöhte Wiedmer mit einem satten Schuss von der blauen Linie zum 4-0 aus Sicht der Gäste.

 

Das Schlussdrittel bot kaum ein anders Bild. Winterthur war zwar bemüht, jedoch ohne Erfolg zu haben. Van Guilder erhöhte in der 56. Minute auf 5-0. Als man dann nicht mehr an den Torerfolg glaubte, ein Umstand der insbesondere einem starken Lory im Tor der Gäste geschuldet war, kam doch noch der Ehrentreffer auf Winterthurer Seite. Uinter Guerra zeichnete für die Ehrenmeldung verantwortlich. Den Schlusspunkt setzten abermals die Gäste. Josephs erhöhte auf 6-1 und beendete den unrühmlichen Abend.

 

 

Zum Jahresende empfing der EHC Winterthur heute Abend das Schlusslicht Ticino Rockets. Das Spiel am Vorabend vor Silvester bot ein Auf und Ab mit dem besseren Ende für die Winterthurer. Nach 60 Minuten und dem 4-2 resultieren 3 Punkte. 

 

Die bisherigen Leistungen unter dem neuen Cheftrainer Misko Antisin waren mit der Ausnahme Ajoie vielversprechend. Entsprechend erwartete man in Winterthurer Reihen einiges vom heutigen Spiel. Einerseits sollte eine Lücke zum Letztplatzieren aus dem Tessin geschaffen werden, andererseits Moral getankt werden für die anstehenden Aufgaben im 2020. Der Start gelang vorzüglich. Der Minutezeiger hatte noch keine Umdrehung hinter sich ehe Tim Wieser zur Führung traf. Das Zuspiel erfolgte von seinen Kollegen Brace und Torquato. Danach gestaltete Winterthur das Spiel zu seinen Gunsten. Spürbar auch der Wille, die Punkte in der Zielbau Arena zu behalten. Dies wurde in der 12. Minute untermauert. Uinter Guerra erhöhte zur doppelten Führung. Mit diesem Resultat wurde auch der Pausentee eingenommen.

 

Nur bekam offenbar die Erfrischung nicht besonders gut. Kaum war die Scheibe im Mitteldrittel im Spiel, zappelte sie auch bereits hinter dem wiedergenesenen Tim Guggisberg im Netz. Haussener verkürzte nach nur 22 Sekunden auf 2-1. Ein unnötiges Tor, welches einiges an Unruhe ins Spiel brachte. Ausser einigen Strafen blieb danach das Spielgeschehen aber ausgeglichen und der EHC Winterthur konnte die Führung bis zur Pause verwalten.

 

Allerdings dauerte es auch im Schlussabschnitt nicht lange, bis die Gäste aus dem Tessin auf sich aufmerksam machten. Lucas Bachofner spedierte die Scheibe über das Plexi und kassierte dafür eine kleine Strafe. Das Powerplay der Gäste benötigte einige Momente für die Organisation, war dann aber erfolgreich. Topscorer Gerlach glich in der 43. Minute zum Ärger der Winterthurer aus. Aber auch in dieser Situation liessen sich die Löwen nicht aus der Ruhe bringen und boten gleich die richtige Antwort. Tim Wieser mit seinem zweiten Treffer des Abends erhöhte nur knapp zwei Minuten später auf 3-2 für das Heimteam. Die Nummer 53 war dann auch kurz vor Schluss für den Schlussakkord verantwortlich. Nach einem Doppelausschluss gegen die Rockets, waren die Winterthur in Überzahl nochmals erfolgreich. Für Tim Wieser war es der dritte Treffer, für Zack Torquato der dritte Assist des Abends.

 

Somit fand das Eishockeyjahr 2019 mit dem Sieg gegen die Ticino Rockets ein erfolgreiches Ende. Dem EHC Winterthur bleibt der Dank an alle Fans und Sponsoren für die Treue. Wir freuen uns, mit Ihnen das neue Jahr zu gestalten!

 

 

Eine Bruchlandung im Mitteldrittel bringt dem EHC Winterthur eine deutliche Niederlage beim HC Ajoie. Die Jurassier erweisen sich erneut als gnadenlos effizient und gewinnen mit 7-1.

 

Die Ausgangslage verhiess nichts gutes für den EHC Winterthur. Die Verletzungshexe hatte noch mehr zugeschlagen und die Winterthurer reisten mit einem dezimierten Kader nach Pruntrut. Zunächst ging die Rechnung ganz gut auf. Die Jurassier erspielten sich Chancen, welche jedoch von Justin Gianola zunichte gemacht wurden. Ebenso spielte der EHC Winterthur gut mit, ohne allerdings zählbares auf die Anzeigetafel zu bringen. Den Torreigen eröffnete in der 15. Minute Schmutz auf Zuspiel von Joggi. Ein vermeintlicher Befreiungsschlag von Torquato war gleichbedeutend mit dem nächsten Gegentreffer. Die fällige Strafe für das Wegspedieren des Pucks nutzte Ryser im Powerplay zum 2-0.

 

Im Mitteldrittel leistete sich der EHC Winterthur zwar keine Strafen mehr, jedoch geriet die Hauptaufgabe Eishockey ins Hintertreffen. Zwischen der 28. und 39. Minute kassierten die Löwen 4 Treffer, welche mit einem Leistungseinbruch gleichzusetzen waren. Joggi, zweimal Devos und Dotti erzielten die Treffer zum vorentscheidenden 6-0. Der EHC Winterthur büsste erneut für einen Einbruch, den man sich in der Swiss League nicht leisten darf.

 

Das Team bäumte sich danach im Schlussdrittel wieder auf und kam in der 45. Minute durch Topscorer Riley Brace immerhin noch zum Anschlusstreffer. Tim Wieser war für das Zuspiel besorgt. Den Schlusspunkt setzte Mäder mit dem 7-1 für das Heimteam. Durch den Punktgewinn der Ticino Rockets gegen den EHC Kloten ist nun ein Sieg am Montag zuhause eminent wichtig geworden. Mit der Spielweise aus den vorangegangenen Partien sollte dies möglich sein.