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Ein aussergewöhnliches und verrücktes Jahr neigt sich dem Ende zu. Das Jahr 2020 war für uns, wie auch für Euch eine grosse Herausforderung und im Jahr 2021 wird es noch einige Hürden zu überwinden geben. Trotzdem schliessen wir positiv mit diesem Jahr ab, denn wir haben erfahren dürfen, wie die ganze EHC Winterthur Familie auch während einer Krise hinter uns steht.

 

Wir möchten uns herzlich bei unseren Fans für die grossartige Unterstützung und die enorme Solidarität gegenüber dem EHC Winterthur bedanken. Ein grosses Dankeschön gilt auch unseren Sponsoren, Saisonkarenbesitzern, Römerclub Mitglieder, Albani Club Mitglieder, Partnern, Helfer und allen Vereinsmitgliedern, welche uns nicht nur mit dem finanziellen Engagement durch die schwierige Zeit begleitet haben, sondern uns auch bei der Umsetzung unserer Entscheidungen und Massnahmen physisch wie auch moralisch unterstützt haben.

 

Es war nicht immer einfach dieses Jahr und wird es wohl auch im nächsten Jahr nicht werden, wir sind aber stolz darauf, eine solche treue und solidarische EHC Winterthur Familie im Rücken zu haben. Wir wünschen Euch und Euren Liebsten eine schöne und erholsame Weihnachtszeit und einen guten Start ins 2021.

 

 

Der EHC Winterthur macht sich mit einem Sieg im Penaltyschiessen gegen den EHC Visp gleich selber ein Weihnachtsgeschenk. Mit etwas mehr Wettkampfglück wäre sogar mehr dringelegen.

 

1. Drittel:

Ein stark dezimierter EHC Visp machte heute Abend seine Aufwartung in der Zielbau Arena. Die Walliser kamen aus vorsorglicher Quarantäne nach Winterthur. Entsprechend wusste man nicht, was den EHC Winterthur erwarten konnte. Ein zerfahrens Startdrittel nahm seinen Lauf. Visp hatte deutlich mehr vom Spiel. Winterthur schien das gestrige Spiel gegen den SC Langenthal noch in den Knochen zu stecken. So schafften es die Gäste bis zur Pause in Führung zu gehen. Der EHC Winterthur fand im Startdrittel nie so recht ins Spiel. 

 

Tore: 17. Brügger (V), 0-1

 

2. Drittel:

Das Mitteldrittel gestaltete sich zunächst nicht anders als der erste Abschnitt. Visp agierte engagierter und liess sich seine Einschränkungen nicht anmerken. Prompt gelang den Gästen ein weiterer Treffer. Dies schien allerdings dann ein Weckruf für den EHC Winterthur zu sein. Bisher zu wenig engagiert vor dem Tor, liessen die Winterthurer jetzt eine andere Seite aufblitzen. Der verdiente Lohn dafür war der Anschlusstreffer von Puide. Sein erstens Tor für die Löwen. Mit einer Länge Rückstand begaben sich die Teams in die Kabine.

 

Tore: 30. Ritz (V), 0-2; 32. Puide (W), 1-2

 

3. Drittel:

Der bisherige Spielverlauf liess durchaus die Hoffnung auf Punkte zu. Die disziplinierten Walliser liessen sich gegen Drittelsmitte Strafen zu Schulden kommen. In einem Ausschluss gegen Visps Petrig gelang endlich wieder ein Tor in einer Überzahlsituation. Torquato zeichnete für den Treffer verantwortlich. Winterthur war nun definitiv in der Spur. Mit viel Zug aufs Tor liessen die Hausherren die Gäste Mal um Mal zittern. Mit Tim Wieser traf ausgerechnet ein Spieler zur Führung, welcher sich aktuell in einer Talsohle befindet. Sollte dieser Treffer den Sieg bedeuten? Nicht ganz; Visp ersetzte den Torhüter kurz vor Schluss durch einen weiteren Feldspieler. Mit viel Verkehr vor dem Tor gelang tatsächlich noch der Ausgleich.  

 

Tore: 53. Torquato (W), 2-2; 57. Wieser (W), 3-2; 59. Brügger (V), 3-3

 

Verlängerung/Penaltyschiessen:

Winterthur konnte die Verlängerung in Überzahl beginnen. Leider konnte daraus kein Profit geschlagen werden. Im Rest der Verlängerung kam kein Team zu nennenswerten Chancen. Somit musste das Penaltyschiessen über den Zusatzpunkt entscheiden. Zunächst im Rückstand, kämpfte sich der EHC Winterthur zurück. Riley Brace als sechster Schütze und mit seinem zweiten Treffer im Shootout entschied den Abend zu Gunsten der Löwen.

 

 

Zuschauerzahl:  0

 

 

Der EHC Winterthur startet gegen den SC Langenthal gut in die Partie, hält lange mit, wird aber zum Schluss nicht belohnt. Erneut fehlen dem Team die nötigen offensiven Impulse. 

 

1. Drittel:

Wo sollte der Weg heute Abend für den EHC Winterthur wohl hinführen? Nach den letzten Rückschlägen ohne jeglichen Torerfolg musste das Ziel sein, Schritt für Schritt einen positiven Jahresabschluss anzustreben. In der Aufstellung sorgte Cheftrainer Teppo Kivelä für keine grossen Überraschungen. Im Tor stand erneut Daniel Guntern. Den Löwen gelang ein ansehnlicher Start. Mit einer konzentrierten Leistung bot Winterthur den Gastgebern aus Langenthal Paroli. Chancen zum Torerfolg waren durchaus vorhanden. Der grosse Lichtblick folgte dann in der 16. Minute. Im Powerplay gelang Haldimann die Führung für den EHC Winterthur. Die lange Durststrecke ohne Tor nahm endlich ein Ende. 

 

Tor: 16. Haldimann (W), 0-1

 

2. Drittel:

Das gelungene Startdrittel widerspiegelte sich auch in der Schussstatistik. Winterthur kam zu deutliche mehr Abschlüssen auf das Langenthaler Tor. Bis zu Spielmitte setzten die Eulachstädter ihren Gameplan weiterhin gut um. Ein ärgerlicher Scheibenverlust führte dann kurz vor der Pausensirene zum Ausgleich der Oberaargauer. Das Tor folgte zu einem Zeitpunkt, wo der EHC Winterthur eine gute Phase aufs Eis legte. So traten die Teams den Gang in die Kabine mit ausgeglichenem Zwischenstand an. 

 

Tor: 38. Kämpf (L), 1-1

 

3. Drittel:

Die Hoffnung auf Punkte wurde im Schlussdrittel jäh zunichte gemacht. Ein Doppelschlag innert 55 Sekunden nahm den Winterthurern kurz nach Wiederbeginn den Atem. Beim Führungstreffer der Langenthaler stand ungenügende Verteidigungsarbeit als Ursprung. Der EHC Winterthur rannte danach dem Rückstand vergebens nach. Langenthal musste keine grossen Impulse mehr setzen. Dem Winterthurer Spiel fehlten auch heute Abend die gewinnbringenden Ideen. Mit nur einem Tor kann man im Eishockey nur selten ein Spiel gewinnen. 

 

Tore: 46. Pienitz (L), 2-1; 47. Tschannen (L), 3-1; 60. Kummer (L), 4-1

 

 

Zuschauerzahl:  0

 

 

Die Winterthurer Offensive leistet in Zug einen weiteren Offenbarungseid. Erneut schafft es der Löwen-Sturm nicht ein Tor zu erzielen. Die Lücke zu einem Pre-Playoff-Platz ist bereits bedrohlich gross.

 

1.-3. Drittel:

Eine Woche lang konnten sich die Winterthurer auf die Partie in Zug vorbereiten. Sicherlich war dabei auch die inexistente Winterthurer Offensive ein Thema. Gross waren die Erwartungen, ebenso gross dann aber auch die erneute Blockade. Die Zuger setzten ihr Vertrauen in diesem Spiel in Torhüter Meyer. Er sollte sein Team nicht enttäuschen. Konnte man im Startdrittel noch von Hemmungen infolge diverser Strafen sprechen, so war es ab dem Mitteldrittel durch nichts mehr zu entschuldigen. Winterthur rannte an und verzweifelte zusehends ab dem sich mehr und mehr aufbauenden Druck. Die kämpferischen Jung-Zuger wehrten sich nach dem Führungstreffer engagiert und verdienten sich den Sieg. Auf Winterthurer Seite sind die Fragezeichen gross. Ein Tor wird sicher wieder fallen, nur ist die Frage wann.

 

Tor: 17. Stehli (Z), 1-0

 

 

Zuschauerzahl: 0