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Joel Sigg hat den Sprung in die erste Mannschaft des EHC Winterthur mit viel Einsatz geschafft. Als Spieler aus dem eigenen Nachwuchs dient er für jüngere Talente als Gradmesser und Vorbild. Mit den stetig wachsenden Anforderungen an die Spieler wird es zukünftig nicht einfacher, aber es ist möglich weiter nach vorne zu kommen. Im Interview steht er Red und Antwort zu seinem bisherigen Werdegang.  

 

Wie zufrieden bist du mit der Leistung der Mannschaft in der laufenden Saison, resp. mit deiner eigenen Leistung?

Es sind viele gute Ansätze vorhanden, es fehlt noch an der Konstanz über 60 Minuten. Leider stehen wir nicht da wie anfangs erhofft. Persönlich bin ich momentan zufrieden. Nun gilt es weiter hart zu arbeiten und noch besser zu werden.

 

Teppo Kivelä nimmt junge Spieler vermehrt in die Verantwortung; wie spürst du das persönlich?

Seit einigen Wochen werde ich vermehrt in Unterzahl eingesetzt was mir mehr Verantwortung gibt.

 

Wie beurteilst du insgesamt die Zusammenarbeit mit dem neuen Cheftrainer?

Für mich klappt die Zusammenarbeit sehr gut. Wenn es Dinge gibt die nicht zufriedenstellend sind oder etwas mit der Leistung nicht stimmt wird es besprochen was mir persönlich sehr hilft mich zu verbessern.

 

Was gibst du jungen Nachwuchsspielern auf den Weg, wenn du auf deine eigene Entwicklung zurückschaust?

Wichtig ist das man immer ein Ziel vor Augen hält und hart daran arbeitet es zu erreichen. Für einige wird es von Vorteil sein in der U15 oder U17 in einen grösseren Verein zu wechseln um noch mehr gefordert und gefördert zu werden. Jedoch ist es nicht ausgeschlossen den Schritt ins Profihockey zu machen als Winterthurer U20 Spieler. Man muss dafür einfach hart arbeiten und darf bei Rückschlägen nicht aufgeben.

 

Was erhoffst du dir persönlich von der kommenden Saison?

Nächste Saison will ich mit dem Team endlich die Playoffs erreichen.

 

Worauf bist du besonders stolz, wenn du auf deine EHCW-Vergangenheit zurückblickst?

Es macht mich stolz, dass ich den Sprung von der U20 Top in die Swiss League geschafft habe.

 

 

Hinter dem EHC Winterthur liegen schwierige Monate. Der sportliche Erfolg wurde durch eine Baisse Ende 2020 arg gebremst und Corona trug zudem das Seinige dazu bei. Im Interview blickt Verwaltungsratspräsident Rolf Löhrer zurück auf eine herausfordernde Zeit und wagt einen Blick in die Zukunft.  

 

Wie beurteilst du die aktuelle Leistung des EHC Winterthur?

Die Punkteausbeute und der Tabellenplatz liegen sicher unter meinen Erwartungen. In der ersten Phase der Saison hatten wir eine überdurchschnittliche Toreffizienz und ein sehr gutes Powerplay. So konnten wir mehr Punkte holen als in der 2. und 3. Phase der Meisterschaft. Dies trotz sehr schwankenden Leistungen und vielen individuellen Fehlern.

 

Wie weit widerspricht deiner Meinung nach die Tabellenposition den gezeigten Leistungen auf dem Eis?

Ich habe diese Saison rund 80% der Spiele besucht und erkenne dabei eine mehrheitlich positive Entwicklung. Die Mannschaft hat sich seit Saisonbeginn gut weiterentwickelt und spielt mittlerweile disziplinierter und konstanter über ein Spiel betrachtet. Dass die Swiss League im Ganzen stärker als noch vor 3-4 Jahren ist, macht es für uns auch nicht einfacher Punkte einzusammeln. Dazu kommt, dass oft in entscheidenden Spielen die Erfahrung fehlt und uns das Tore schiessen sehr schwer fällt. Dies wird natürlich durch diverse Ausfälle von routinierten Spielern nicht einfacher.

 

Kann der Impact von Corona schon beziffert werden? Wie gehen wir mit der steten Unsicherheit um?

Wir haben unser Budget nach der ersten Welle im letzten Frühjahr deutlich reduziert. Dadurch und dank unseren treuen Sponsoren, Gönnern, Saisonkartenbesitzern und den versprochenen «a fonds perdu» Beiträgen des Bundes, gehen wir zurzeit von einem ausgeglichenen Ergebnis aus.

 

Was sind für dich die Highlights der laufenden Saison?

Zu sehen wie sich unsere junge Mannschaft entwickelt hat, zusammen gewachsen ist und vor allem nie aufgibt. Schade ist nur, dass sie sich bis jetzt nicht mit den verdienten Punkten selbst belohnt hat. Weiter beeindruckt mich auch die aufopfernde Arbeit im Hintergrund, egal ob Trainer, Betreuer, Geschäftsstelle, Helfer, Radio RWW, Römerclub, Verwaltungsrat, etc.! All diesen Menschen gebührt mein spezieller Dank und ich bin sehr stolz ein Teil dieser «geilen» Truppe zu sein.

 

Was sind die Lehren aus der aktuellen Saison?

Wir sind auf dem richtigen Weg. Dieser ist aber, wie so oft im Leben, steinig und hart. Die eingeschlagene Richtung stimmt mich aber sehr zuversichtlich für die Zukunft unseres EHC Winterthur.

 

Wie ist der Stand hinsichtlich Planung der kommenden Saison?

Bis dato konnten wir mit unseren Trainern, Betreuern und einigen unserer aktuellen Spieler die Verträge verlängern. Ziel ist mittelfristig ein stabiles Gerüst von jungen und erfahrenen Spielern aufzubauen. Für mich persönlich spielen hier, nebst dem Talent, speziell Charakter, Teamfähigkeit, Leistungs- und Lernbereitschaft eine entscheidende Rolle. Im Hinblick auf die neue Saison testen wir bereits seit ein paar Wochen potentielle Kandidaten.

 

Inwiefern hat die Neupositionierung der Swiss League einen Einfluss auf die Planung bzw. den EHC Winterthur?

Eine sehr Grosse. Meine Kollegen aus den anderen Clubs und ich sind überzeugt, gemeinsam die Swiss League attraktiver zu machen und noch besser in den Regionen zu etablieren. Für uns direkt heisst das, vor allem im Bereich Infrastruktur nach zu legen. Bedeutet voraussichtlich u.a. Videowürfel, Kamerasystem und Inhouse-TV ab Saison 2022/23. Wie es schön heisst: es gibt viel zu tun, packen wir’s an!

 

 

Ein Scheibenverlust in der Vorwärtsbewegung führt kurz vor Schluss zur Niederlage gegen den EHC Olten. Die Winterthurer waren kurz davor, dem Favoriten ein Bein zu stellen. Somit endet das Hockeyjahr 2020 mit einem knappen Misserfolg. 

 

1. Drittel:

Für einmal liessen die Winterthurer Stürmer das Zielfernrohr nicht in der Kabine und legten gleich los wie die Feuerwehr. Ehe sich Olten versah, lagen die Löwen in Front. Bozon ging am entfernten Pfosten vergessen und hob die Scheibe über Torhüter Rytz ins Tor. Allerdings liessen die Gastgeber im Kleinholz dies nicht auf sich sitzen. Jungtalent Othmann zeichnete kurz danach für den Ausgleich verantwortlich. Winterthur, ohne den verletzten Allevi angereist, hatte allerdings mit der frühen Führung Lunte gerochen. Nur 90 Sekunden nach dem Ausgleichstreffer der Solothurner lagen die Winterthurer nach einem Bully-Goal von Torquato zu Brace bereits wieder in Front. Bis zur Pause liessen sich die Gäste die Führung nicht mehr nehmen.

 

Tore: 3. Bozon (W), 0-1; 5. Othmann (O), 1-1; 6. Brace (W), 1-2

 

2. Drittel:

Das Winterthurer Team schien am heutigen Abend bestens gelaunt und nahm den Elan aus dem Startabschnitt mit in das zweite Drittel. Olten hatte zwar mehr vom Spiel, das schien den Winterthurern aber nicht weiter Eindruck zu machen. Das Team um Teppo Kivelä blieb mit Kontern gefährlich. Ein solcher führte auch zum dritten Winterthurer Treffer. Ärgerlich war dann, dass die Eulachstädter die Führung nicht lange halten konnten. Nur 20 Sekunden später wurde Elsener nach einem Bully nicht am Schuss gehindert. Olten gab dies wieder etwas Luft. 

 

Tore: 25. Haldimann (W), 1-3; 25. Elsener (O), 2-3

 

3. Drittel:

Das letzte Drittel wurde zum erwarteten Kraftakt. Olten drückte auf den Ausgleich, während Winterthur sich mit seinen Möglichkeiten wehrte. Der Ausgleich schien dann nur die logische Folge zu sein. Die Löwen wollten sich aber zumindest einen Punkt zum Jahresabschluss krallen. Die Bemühungen dazu schienen zu fruchten. Ausgerechnet ein möglicher Angriff wurde dann aber Winterthur zum Verhängnis. In der Auslösung ging die Scheibe an Oltens Chiriaev verloren, welcher für das Game Winning Goal verantwortlich zeichnete.

 

Tore: 48. Nunn (O), 3-3; 59. Chiriaev (O), 4-3

 

 

Zuschauerzahl: 0

 

 

Quasi in letzter Sekunde kämpft sich der EHC Winterthur aus einem Zweitore-Rückstand zurück und holt gegen den HC Sierre noch einen Punkt. Zuvor blieb das Spiel eher Magerkost denn Weihnachtsmenü.

 

1. Drittel:

Der HC Sierre liefert in dieser Saison konstante Leistungen aufs Eis. Mit viel Herzblut und Engagement sind die Walliser für jeden Gegner eine Hürde. Der EHC Winterthur musste nach der Weihnachtspause zwar feststellen, dass die Walliser ein solider Gegner sind, jedoch hätte mit mehr Biss mehr drinliegen können. Das Startdrittel schien an den Eulachstädtern vorbei zu laufen. Man fand nie richtig den Tritt und ehe man sich versah, lagen die Gäste mit zwei Toren im Vorsprung. Dass sie danach nicht mehr aus ihren zahlreichen weiteren Gelegenheiten machten, sollte sich noch als Glücksfall erweisen.  

 

Tore: 3. Montandon (S), 0-1; 14. Asselin (S), 0-2

 

2. Drittel:

Das Mitteldrittel bot einige Gelegenheiten das Powerplay zu üben. Jedoch war dies heute Abend erneut nicht gerade das Steckenpferd der Winterthurer. So konnte man froh sein, dass vor der zweiten Pause immer noch der gleiche Rückstand zu vermelden war. Winterthur war bemüht, fand jedoch offensiv erneut nicht richtig die Gänge, die es brauchte um unbequeme Siderser in Bedrängnis zu bringen. 

 

Tore: keine

 

3. Drittel:

Das Schlussdrittel plätscherte gegen Ende zu, ohne dass der EHC Winterthur zu zwingenden Chancen kam. Ja man musste befürchten, dass es wieder bei einer Nullnummer bleiben würde. Das Team hat aber auch schon in anderen Partien bewiesen, dass bis zum Schluss mit ihm zu rechnen ist. Zwei Minuten vor Ende nahm Cheftrainer Teppo Kivelä Torhüter Guntern vom Eis. Winterthur verhinderte den K.O. erfolgreich und kam seinerseits zu Chancen. Ein geblockter Schuss landete Kevin Bozon vor der Schaufel, und ehe man sich versah, kam Winterthur zum Anschlusstreffer. Den Löwen blieb noch genügend Zeit um den Ausgleich zu erzielen. Vorerst musste man aber in die Angriffszone gelangen. Torhüter Guntern wurde erneut durch einen weiteren Feldspieler ersetzt. Ein vorzügliches Zuspiel quer durch die Zone landete schliesslich bei Haldimann, welcher den umjubelten Ausgleich erzielen konnte.      

 

Tore: 59. Bozon (W), 1-2; 60. Haldimann (W), 2-2

 

Verlängerung:

In der Verlängerung kamen beide Teams zu Chancen. Ein munteres 3 gegen 3 lieferten sich Winterthur und Sierre auf dem Eis. Der Ex-Winterthurer Monnet setzte dem Treiben aber zur Mitte der Verlängerung ein Ende und überwand Guntern nach einem Abpraller zum Sieg.

 

 

Zuschauerzahl: 0