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Der Finne Teppo Kivelä ist seit dieser Saison als Cheftrainer beim EHC Winterthur tätig. Mit seiner Arbeit hat er das junge Team stark geprägt. Die Zusammenarbeit wird nun frühzeitig um eine Saison verlängert.

 

Die laufende Saison wird durch das Corona-Virus beeinflusst. Spielverschiebungen sind zunehmend an der Tagesordnung. In dieser herausfordernden Zeit setzt der EHC Winterthur mit der Vertragsverlängerung um eine Saison von Cheftrainer Teppo Kivelä ein wegweisendes Zeichen.

 

Der 53-jährige Finne stiess auf die Saison 2020/21 zu den Winterthurern. Innert kurzer Zeit hat er das junge Team weiterentwickelt. Beide Seiten haben sich geeinigt, auch die Saison 2021/22 gemeinsam zu gestalten. Kivelä passt mit seiner Arbeit und der Förderung von junge Spielern hervorragend zur neuen Ausrichtung des EHC Winterthur.

 

Teppo Kivelä war zuvor an diversen Stationen in Italien und Österreich als Assistenz- und Cheftrainer tätig. Zuletzt in der Alps Hockey League bei den Fassa Falcons.

 

 

Im Wallis ist der EHC Winterthur auf bestem Weg einen Punktgewinn zu realisieren. Erneut ist die Freude ab einem eigenen Treffer zu gross und endet mit jäh mit einer Niederlage. Nur 2 Sekunden fehlten gegen den HC Sierre.

 

1. Drittel:

Der Start ins Spiel gelang nach der langen Fahrt zunächst nicht schlecht. Winterthur gestaltete die Partie zu Beginn ausgeglichen. In der 7. Minute wanderte allerdings Engeler für einen Haken auf die Strafbank. Leider wurde bereits die erste Strafe den Eulachstädtern zum Verhängnis. Nur 15 Sekunden benötigten die Walliser um in Führung zu gehen. Winterthur war von diesem Gegentreffer überrascht worden. Noch blockiert vom Rückschlag, war Gianola, welcher erneut im Tor stand, schon wieder geschlagen. Nur eine Minute später lagen die Siderser doppelt in Front. Der EHC Winterthur liess den Hausherren zu viel Platz. Man muss den Löwen zugutehalten, dass sie sich danach auffangen konnten. Es gelang gar der Anschlusstreffer. Bozon war für den Lichtblick im Winterthurer Spiel besorgt. Ein 1-2 aus Winterthurer Sicht wäre ein gutes Resultat zur Pause gewesen. Allerdings liess man sich auch dies aus den Fingern nehmen. Montandon mit seinem zweiten Treffer kurz vor der Pause liess die Hoffnungen wieder ein wenig schwinden.  

 

Tore: 8. Montandon (S), 1-0; 9. Asselin (S), 2-0; 16. Bozon (W), 2-1; 20. Montandon (S), 3-1

 

2. Drittel:

Im Mitteldrittel musste für das Winterthurer Team die Devise sein, hinten dicht halten, vorne den Anschluss finden. Soweit so gut, nur gelang dies nicht immer nach Wunsch. Die Siderser kamen zuweilen zu einfach in den Slot und erarbeiteten sich zahlreiche Chancen, welche aber vom sicheren Torhüter Justin Gianola zunichte gemacht wurden. Somit gelang das erste Vorhaben. Für den zweiten Teil zeichnete Billy Hunziker mit seiner Torpremiere für Winterthur verantwortlich. Er sorgte für das Highlight im Mitteldrittel und für den Anschluss der Eulachstädter. 

 

Tore: 34. Hunziker (W), 3-2

 

3. Drittel:

Wenn man im Nachgang von diesem Spiel berichten wird, so wird einzig die 60. Minute in Erinnerung bleiben. So gab es zwar hüben wie drüben einige bemerkenswerte Strafen zu notieren, allerdings sollte nichts die 60. Minute übertreffen. Immer noch mit einem Tor im Rückstand, stemmten sich die Winterthurer mit aller Kraft gegen die Niederlage. In den Schlusssekunden wurde Torhüter Gianola durch einen weiteren Feldspieler ersetzt. Und tatsächlich gelang noch der Ausgleich. Es wäre ein verdienter Punktgewinn gewesen. Allerdings sollte es nicht das erste Mal sein, dass die Löwen nach einem eigenen Treffer unachtsam wurden. Und auch so wurden die Winterthurer auch heute jäh aus den Punkteträumen gerissen. Gerade mal 2 Sekunden vor Schluss kam der K.O. für das Team von Teppo Kivelä. Das Winterthurer Team muss mit einer unsäglich ärgerlichen Niederlage den weiten Weg nach Hause antreten.

 

Tore: 60. Bozon (W), 3-3; 60. Rimann (S), 4-3  

 

 

Der EHC Winterthur startet schlecht in die Partie und kassiert zu viele Strafen. Am Schluss resultiert wiederum eine klare Niederlage gegen einen "Grossen" der Liga.

 

1. Drittel:

Es schien zu Beginn, als hätte das Team von Teppo Kivelä erneut grossen Respekt vor dem HC Ajoie. Die Jurassiert können wahrlich nicht als Lieblingsgegner bezeichnet werden. Im Startdrittel agierten die Löwen zu zögerlich und liessen den Gegner gewähren. Daraus ergab sich im Startdrittel ein klarer Rückstand. Torhüter Justin Gianola konnte einem zuweilen fast leid tun.  

 

Tore: 5. Muller (A), 0-1; 11. Hazen (A), 0-2; 13. Roberts (A), 0-3

 

2. Drittel:

Für das Mitteldrittel erwarteten die Zuschauer eine deutliche Reaktion. Es schien als hätte Rückkehrer Kivelä die richtigen Worte in der Garderobe gefunden. Eine deutliche Steigerung im Engagement und der Anschlusstreffer war das Resultat. Allerdings geriet man kurz darauf wieder ins gleiche Fahrwasser wie im Startdrittel. Kaum war der Anschluss geschafft, trafen auch wieder die Gäste. Der HC Ajoie ist derzeit nicht zu beneiden. Eine neue Eishalle, die nicht genutzt werden kann durch den Lockdown im Kanton, und dann noch wenige Spiele, welche Praxis bringen würden. Dies liessen sich die Jurassier aber nicht anmerken. Durch einen weiteren Treffer der Winterthurer schien das Resultat in der zweiten Pauser besser als es im gesamten den Eindruck machte. 

 

Tore: 27. Wieser (W), 1-3; 27. Mäder (A), 1-4; 34. Brace (W), 2-4

 

3. Drittel:

Auch in diesem Spiel sollten die Strafen wieder eine wichtige Rolle spielen. So machte das Schlussdrittel zunächst einen guten Gesamteindruck. Zum Verhängnis wurde diesmal allerdings eine Strafe gegen den Gegner. Küng vertendelte an der blauen Linie die Scheibe. Aus einer unglücklichen Verkettung resultierte dann wenige Sekunden später ein Shorthander der Gäste. Nach diesem Treffer war die Luft bei den Winterthurern draussen. Mit zwei Powerplay-Treffern setzten die Jurassier danach ein deutliches Ausrufezeichen hinter das Endergebnis.

 

Tore: 52. Hazen (SH,A), 2-5; 58. Hazen (A), 2-6; 60. Rouiller (A), 2-7

 

 

Zuschauerzahl:  50

 

 

Das Corona-Virus behält unseren Alltag weiterhin fest im Griff. Gemäss den BAG-Vorschriften vom 29. Oktober sind für Grossveranstaltungen nur noch 50 Zuschauer pro Spiel zugelassen. Dies zwingt den EHC Winterthur den Zutritt zu den Heimspielen entsprechend stark einzuschränken.

 

Wir wollen sämtlichen Sponsoren, Gönnern und Fans die faire Möglichkeit für einen Spielbesuch bieten. Daher gilt für die Heimspiele im November nachfolgendes Vorgehen:

 

  • Saisonkarteninhabern steht ein Kontingent von 20 Plätzen zur Verfügung
  • Interessierte Besucher können sich bis 24 Stunden vor Spielbeginn per Mail anmelden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Allfällige freie Kontingente werden der anderen Besuchergruppe zugeteilt
  • Bei Losglück werden die entsprechenden Besucher per Mail informiert
  • Jede/r Interessierte kann sich für sämtliche Heimspiele jeweils anmelden, jedoch werden für eine faire Berücksichtigung aller Angemeldeten zuerst leer ausgegangene Personen berücksichtigt
  • Getränke und Essen können in der VIP Lounge bestellt werden. Es wird bei jedem Spiel ein «Geistermenü» geben

 

Wir hoffen, dass wir mit diesem Vorgehen möglichst vielen Interessierten einen Spielbesuch ermöglich. Wir danken für das entgegengebrachte Verständnis in dieser ausserordentlich herausfordernden Situation