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Der EHC Winterthur verspielt in einer kapitalen Partie einen Zweitore-Vorsprung und muss sich nach Penaltyschiessen geschlagen geben. Ein enttäuschender Abend lässt die Pre-Playoffs in weite Ferne rücken.

 

1. Drittel:

Man musste vom Winterthurer Team heute totalen Einsatz und Kampf um die wichtigen Punkte erwarten. Der Start war verhalten. Die Nervosität war den Spielern anzumerken. Zug spielte einmal mehr mit der National League-Verstärkung Luca Hollenstein im Tor. Er sollte jedoch heute Abend kein entscheidender Faktor sein. Mit viel Verkehr vor dem Tor wollte man Zug in Bedrängnis bringen. Der Lohn folgte noch vor Drittelsmitte. Wieser brachte die Löwen in Führung. Danach folgte allerdings ein fahriges Spiel mit vielen Ungenauigkeiten. Hinten hielt man die Führung, vorne wollte nicht mehr viel gelingen.

 

Tore: 8. Wieser (W), 1-0

 

2. Drittel:

Das Mitteldrittel war geprägt von fehlender offensiver Durchschlagskraft. Beiden Team gelangen nur wenige Aktionen. Winterthur war bemüht die Führung auszubauen, aber die Scheibe fand den Weg überall hin, nur nicht ins Tor. 

 

Tore: keine

 

3. Drittel:

Winterthur konnte im Schlussdrittel keinesfalls nur das Verwalten der Führung als Ziel haben. Ein weiterer Treffer musste das Ziel sein. Ein verhaltenes 5 gegen 3 zu Beginn liess nicht viel Hoffnung aufkommen. Bei einfacher Überzahl gelang dann aber doch noch der befreiende zweite Treffer. Leider blieb die Befreiung nur eine Annahme. Der Treffer wirkte gar hemmend. So gelang den Zugern auf sehr einfache Art und Weise nur eine Minute später der Anschlusstreffer. Danach war bei Winterthur der Ofen aus. Zug rannte Mal um Mal an und kam dem Ausgleich immer näher. Dieser fiel dann auch, ebenfalls wieder auf Ansage. Winterthur rettete sich in die Verlängerung, was bei der Ausgangslage einer herben Enttäuschung gleich kam.

 

Tore: 44. Brace (W), 2-0; 45. Sidler (Z), 2-1; 52. Nussbaumer (Z), 2-2

 

Verlängerung/Penaltyschiessen:

Der Zusatzpunkt wäre noch ein kleiner Trost für das Winterthurer Team gewesen. Chancen auf den Sieg wären in der Verlängerung da gewesen. Jedoch kam einmal mehr eine Strafe dazu, welche die Bemühungen unterband. Im Penaltyschiessen zeigte sich dann die Klasse des Zuger Torhüters und das Abschlussglück der jungen Zuger Mannschaft. Winterthur musste den Gang in die Kabine mit nur einem Punkt antreten. 

 

 

Zuschauerzahl: 0

 

 

Der EHC Winterthur verpasst gegen den HC La Chaux-de-Fonds eine Chance auf Punkte. Nach einem vermasselten Startabschnitt wäre für das Winterthurer Team mehr möglich gewesen, als nach 60 Minuten als Verlierer vom Eis zu gehen.

 

1. Drittel:

Gegenüber dem Spiel vom Dienstag gegen Kloten erfuhr das Kader einige Veränderungen. Im Tor stand gegen den HC La Chaux-de-Fonds Justin Gianola. Riley Brace kehrte nach kurzer Krankheit ins Team zurück. Mit Joel Steinauer wurde mittels B-Lizenz ein ehemaliger Winterthurer Spieler ins Kader beordert. Steinauer steht beim EHC Dübendorf in der MySports League unter Vertrag. Das Spiel verlief im Startdrittel mehrheitlich zu Gunsten der Gäste aus dem Neuenburger Jura. Winterthur kam zu einigen wenigen Chancen, musste sich allerdings mehrheitlich nach hinten orientieren. So kamen die Schodfonier relativ einfach zu Toren. Winterthur fand den Tritt im Startdrittel nie richtig.

 

Tore: 9. Trettenes (HCC), 0-1; 12. Trettenes (HCC), 0-2

 

2. Drittel:

Gleich zu Beginn des Drittels konnte der EHC Winterthur in Überzahl agieren. Und die Winterthurer machten ihre Sache nicht schlecht. Die Mannschaft schien zu Beginn wie ausgewechselt. Das Engagement wurde mit dem Anschlusstreffer belohnt. Danach fielen die Winterthurer allerdings wieder ins gleiche Fahrwasser wie im Startabschnitt. Die Gäste freundeten sich mit den grosszügigen Platzverhältnissen vor dem Tor an und kamen zu einfachen Treffern. Dass es auch anders geht, bewies wie am Dienstag schon Timo Braus. Mit einem satten Schuss brachte er wieder die Hoffnung zurück.  

 

Tore: 23. Brace (W), 1-2; 26. Trettenes (HCC), 1-3; 33. Ahlström (HCC), 1-4; 36. Braus (W), 2-4

 

3. Drittel:

Den Schlussabschnitt begannen die Winterthurer in doppelter Überzahl. Diese Möglichkeit zum Anschluss sollte sympthomatisch für die ganze Partie stehen. Den Löwen gelang es nicht aus der Überzahlsituation Profit zu schlagen. La Chaux-de-Fonds konnte sich sicher über die Zeit retten und konnte sich am Schluss bei einem überragenden Mathias Trettenes für die Punkte bedanken. Man wurde das ganze Spiel den Eindruck nicht los, dass am heutigen Abend mehr möglich gewesen wäre. 

 

Tore: 60. Coffman (HCC), 2-5; 60. Hess (W), 3-5

 

 

Zuschauerzahl: 0 

 

 

Mit Nico Engeler und Joel Sigg bleiben zwei weitere Spieler dem EHC Winterthur auch nächste Saison erhalten.

 

Joel Sigg bestreitet auch die nächste Saison bei seinem Stammverein EHC Winterthur. Somit startet der 22-jährige Verteidiger in seine vierte Swiss League-Saison.

 

Sein Verteidigerkollege Nico Engeler startet in die zweite Saison in Winterthur. Der 22-jährige Thurgauer schloss sich auf die laufende Saison dem Team von Teppo Kivelä an.

  

Die EHC Winterthur Sport AG freut sich, dass die beiden jungen Verteidiger dem Team erhalten bleiben.

 

 

Das Winterthurer Tor verkommt gegen den EHC Kloten zur Schiessbude. Aufopferungsvoll kämpfen sich die ersatzgeschwächten Löwen durch das Spiel. Die Niederlage fällt trotz viel Engagement erneut deutlich aus.

 

1. Drittel:

Nebst den bereits bekannten Ausfällen musste das Team heute Abend zusätzlich auf den erkrankten Topskorer Riley Brace verzichten. Ein herber Rückschlag in den Bestrebungen eine passable Leistung abzuliefern. Kloten legte von Beginn weg ein hohes Tempo vor. Die Schüsse prasselten auf Torhüter Guntern und seine Hintermannschaft ein. Unglücklich dabei der erste Klotener Treffer. Im Gestocher vor dem Tor behielt Knellwolf die Übersicht und legte für die Gastgeber vor. Bis kurz vor der ersten Pause hielt die Verteidigung dann dicht, ehe die Flieger in einer Überzahlsituation die Führung ausbauen konnten.

 

Tore: 5. Knellwolf (K), 1-0; 19. Marchon (K), 2-0

 

2. Drittel:

Auch im Mittelabschnitt gab es für den EHC Winterthur keine Verschnaufpause. Die Klotener drückten unerbittlich weiter. Winterthur konnte sich nur schwer aus der Umklammerung lösen. Exemplarisch dafür Treffer Drei der Gastgeber. Es gelang nicht die Scheibe zu befreien und Kloten nutzte dies zum nächsten Tor aus. Und bot sich die Gelegenheit zum Verschnaufen, konnte dies nicht ausgenutzt werden. Ganz im Gegenteil. Wortwörtlich. Ganz kehrte zurück von der Strafbank und lancierte das nächste Klotener Erfolgserlebnis. Kellenberger versenkte in bester Skorermanier.

 

Tore: 26. Marchon (K), 3-0; 30. Kellenberger (K), 4-0

 

3. Drittel:

Winterthur konnte sich dank dem Engagement in der Hintermannschaft inkl. Torhüter Guntern glücklich schätzen, nicht höher in Rückstand zu liegen. Es sollten noch lange 20 Minuten in der Swiss Arena anstehen. Altorfer und Forget erhöhten sogleich das Skore. Eine weitere Strafe gegen den EHC Winterthur liess weiteres Ungemach erahnen. Zunächst allerdings ein Lichtblick für Winterthur. Puide konnte in Unterzahl alleine vor Torhüter Janett den ersten Winterthurer Treffer des Abends verbuchen. Kloten liess dies allerdings nicht auf sich sitzen und erzielte kurz vor Ablauf der Strafe doch noch den Powerplay-Treffer. Hinter dem zweiten Winterthurer Treffer von Braus steckte wohl eine gehörige Portion Frust. Timo Braus hämmerte die Scheibe mit einem satten Slapshot in die Maschen der Klotener. Damit aber noch nicht genug der Treffer am heutigen Abend. Mit seinem dritten persönlichen Treffer setzte Marchon den Schlusspunkt hinter diese Partie.

 

Tore: 41. Altorfer (K), 5-0; 46. Forget (K), 6-0; 48. Puide (W), 6-1; 50. Forget (K), 7-1; 55. Braus (W). 7-2; 58. Marchon (K), 8-2

 

 

Zuschauerzahl: 0