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In seiner 22. Saison in den beiden höchsten Schweizer Eishockeyligen gibt der Verteidiger und Captain des EHC Winterthur Reto Kobach seinen Rücktritt per Ende Saison bekannt.

 

Der gebürtige Luzerner Reto Kobach hat in seiner langen Karriere in der Schweiz einige Stationen durchlebt und viel gesehen. Der 39-jährige absolvierte bisher in den beiden höchsten Schweizer Eishockeyligen 950 Spiele. Davon 759 in den Jahren 1998 bis 2015 in der National League für den EV Zug, HC Ambrì-Piotta, SC Bern und den SC Langnau. Seit 2015 sind 191 Einsätze in der Swiss League für den EHC Olten und den EHC Winterthur dazugekommen.

 

Mit dem SC Bern spielte Kobach 2008 die Champions Hockey League und mit dem ERC Ingolstadt als Leihgabe den Spengler Cup in Davos.

 

Trainer und Sportchef Michel Zeiter: «Reto ist ein Musterprofi, der alles dem Erfolg unterordnet. Er ist ein grossartiger Teamplayer mit viel Herz, Leidenschaft & Charakter. Als Captain übernahm Kobi viel Verantwortung und konnte seine grosse Erfahrung weitergeben. Ich gratuliere zu einer grossen Karriere und wünsche ihm alles Gute für die Zukunft.»

 

Seine Karriere begann der Verteidiger als Junior beim EV Zug und nahm mit der U18- und U20- Nationalmannschaft an Europa- und Weltmeisterschaften teil. Für die Schweizer Nationalmannschaft spielte er an der Weltmeisterschaft 2004 in Prag und absolvierte zwischen 2003 und 2006 insgesamt 29 Länderspiele.

 

Der EHC Winterthur bedankt sich bei Reto Kobach herzlich für seinen vorbildlichen Einsatz auf und neben dem Eis und wünscht ihm für die Zukunft nur das Beste.

 

 

Am Freitag, 15. November 2019 lädt der EHC Winterthur anlässlich des Meisterschaftsspiels gegen den EHC Visp zur Ladies Night. Nebst einem attraktiven Eintrittspreis bietet der EHC Winterthur den weiblichen Fans auch ein Cüpli an:

 

- Vorverkauf nur an der Abendkasse

- Für alle weiblichen Fans Eintritt exklusiv für dieses Spiel CHF 20.00 inkl. Bon für ein Cüpli

- gilt nur in Sitzplatzkategorie 2

- Spezialticket mit Bon für 1 Cüpli an der Abendkasse

- Bon kann nur am Spieltag eingelöst werden - Einlösbar nur am Cüpli-Stand neben der Glühweinbar

- Saisonkartenbesitzerinnen gegen Vorzeigen der Saisonkarte: Erhalt des Bons für ein Cüpli zum halben Preis bei der Eingangskontrolle

 

Wir wünschen allen Damen ein interessantes Spiel und einen unterhaltsamen Abend.

 

 

In einer eminent wichtigen Partie bringt der EHC Winterthur kein Bein vor das andere und verliert in der Zuger Trainingshalle gegen die Academy. Die Aufholjagd nach dem zu grossen Rückstand beginnt zu spät.

 

Nach der klaren Niederlage in Kloten vom Mittwoch war die Ausgangslage klar. Mit einer Niederlage würde man die Academy und die Teams dahinter distanzieren können. Die Winterthurer bewiesen in ähnlichen Situationen aus den Runden zuvor auch schon Moral und konnte solche Situationen ausnutzen. Heute sah alles anders aus. In Zug konnten die Löwen nie an frühere Leistungen anknüpfen und kamen auch heute nicht mit der Spielweise der Academy zurecht. Die Academy erwies sich als effizienteres Team und ging bis zur 40. Minute mit 2-0 durch Stoffel und Wyss in Führung. 

 

Im Schlussdrittel brachte ein Konter und dem dritten Treffer für das Heimteam früh die Entscheidung. Zwar bäumten sich die Winterthurer nun auf, jedoch zu spät. Kevin Bozon und Mike Küng eine Sekunde vor Schluss erzielten die zu späten Treffer. So verabschiedet sich der EHC Winterthur mit einem Fragezeichen in die Nati-Pause. Nach der Pause werden die Gegner nicht einfacher. Noch ist am Strich alles möglich, jedoch müssen die direkten Gegner bezwungen werden. Das nächste Spiel findet am 12. November zuhause gegen den HC La Chaux-de-Fonds statt.

 

 

In der Klotener Swiss Arena geht der EHC Winterthur in Führung, wird aber im Verlauf des Spiels vom Favorit deutlich überrollt. Am Schluss resultiert wieder eine deutliche Niederlage.

 

Das Spiel in Kloten startete zunächst ungünstig. Samuele Pozzorini kassierte nach 70 Sekunden eine erste Strafe. Kaum war diese überstanden, konnte der EHC Winterthur zur Überraschung vieler Fans in Führung gehen. Marks Lazarevs zeichnete für die Führung verantwortlich. Die erste Strafe gegen das Heimteam brachte den Winterthurern bereits das zweite Tor. Mike Küng reüssierte auf Zuspiel von Riley Brace. Den Unterländern blieb vorerst nur das Staunen. Winterthur verpasste es in diesem Moment die Führung geschickter zu verwalten. Nur 45 Sekunden später konnte Ganz für Kloten verkürzen. Der Ehrgeiz des Favoriten war geweckt. Und wurde auch belohnt. Lemm nutzte im Powerplay seine Chance zum Ausgleich. 

 

Eine Schwäche der Eulachstädter war in einigen Partien immer wieder der Start in die Drittel. Frühe Gegentore lenkten das Spiel in ungünstige Bahnen. So auch heute. Knellwolf erhöhte das Skore für das Heimteam bereits nach 90 Sekunden im Mitteldrittel. Zu Spielmitte erhöhten Klotener den Druck merklich. Füglister liess sich in der 32. Minute nicht lange bitten und konnte auf 4-2 erhöhen. Danach war das Spiel von diversen Strafen geprägt. Dies führte zu einer doppelten Unterzahl für die Gäste. Geschickt wussten dies der EHC Kloten auszunutzen. 5-2 stand es nach 39 Minuten.

 

Winterthur fand danach im Schlussdrittel kein Mittel mehr um dem hohen Druck und dem Spielwitz der Flughafenstädter etwas entgegenzusetzen. Mal um Mal skorten die Klotener weiter. Der doppelte Forget sowie erneut Knellwolf verpassten dem EHC Winterthur eine deutliche Niederlage. Der EHC Kloten schickt Winterthur mit 8-2 wieder nach Hause.