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Hinter dem EHC Winterthur liegen schwierige Monate. Der sportliche Erfolg wurde durch eine Baisse Ende 2020 arg gebremst und Corona trug zudem das Seinige dazu bei. Im Interview blickt Verwaltungsratspräsident Rolf Löhrer zurück auf eine herausfordernde Zeit und wagt einen Blick in die Zukunft.  

 

Wie beurteilst du die aktuelle Leistung des EHC Winterthur?

Die Punkteausbeute und der Tabellenplatz liegen sicher unter meinen Erwartungen. In der ersten Phase der Saison hatten wir eine überdurchschnittliche Toreffizienz und ein sehr gutes Powerplay. So konnten wir mehr Punkte holen als in der 2. und 3. Phase der Meisterschaft. Dies trotz sehr schwankenden Leistungen und vielen individuellen Fehlern.

 

Wie weit widerspricht deiner Meinung nach die Tabellenposition den gezeigten Leistungen auf dem Eis?

Ich habe diese Saison rund 80% der Spiele besucht und erkenne dabei eine mehrheitlich positive Entwicklung. Die Mannschaft hat sich seit Saisonbeginn gut weiterentwickelt und spielt mittlerweile disziplinierter und konstanter über ein Spiel betrachtet. Dass die Swiss League im Ganzen stärker als noch vor 3-4 Jahren ist, macht es für uns auch nicht einfacher Punkte einzusammeln. Dazu kommt, dass oft in entscheidenden Spielen die Erfahrung fehlt und uns das Tore schiessen sehr schwer fällt. Dies wird natürlich durch diverse Ausfälle von routinierten Spielern nicht einfacher.

 

Kann der Impact von Corona schon beziffert werden? Wie gehen wir mit der steten Unsicherheit um?

Wir haben unser Budget nach der ersten Welle im letzten Frühjahr deutlich reduziert. Dadurch und dank unseren treuen Sponsoren, Gönnern, Saisonkartenbesitzern und den versprochenen «a fonds perdu» Beiträgen des Bundes, gehen wir zurzeit von einem ausgeglichenen Ergebnis aus.

 

Was sind für dich die Highlights der laufenden Saison?

Zu sehen wie sich unsere junge Mannschaft entwickelt hat, zusammen gewachsen ist und vor allem nie aufgibt. Schade ist nur, dass sie sich bis jetzt nicht mit den verdienten Punkten selbst belohnt hat. Weiter beeindruckt mich auch die aufopfernde Arbeit im Hintergrund, egal ob Trainer, Betreuer, Geschäftsstelle, Helfer, Radio RWW, Römerclub, Verwaltungsrat, etc.! All diesen Menschen gebührt mein spezieller Dank und ich bin sehr stolz ein Teil dieser «geilen» Truppe zu sein.

 

Was sind die Lehren aus der aktuellen Saison?

Wir sind auf dem richtigen Weg. Dieser ist aber, wie so oft im Leben, steinig und hart. Die eingeschlagene Richtung stimmt mich aber sehr zuversichtlich für die Zukunft unseres EHC Winterthur.

 

Wie ist der Stand hinsichtlich Planung der kommenden Saison?

Bis dato konnten wir mit unseren Trainern, Betreuern und einigen unserer aktuellen Spieler die Verträge verlängern. Ziel ist mittelfristig ein stabiles Gerüst von jungen und erfahrenen Spielern aufzubauen. Für mich persönlich spielen hier, nebst dem Talent, speziell Charakter, Teamfähigkeit, Leistungs- und Lernbereitschaft eine entscheidende Rolle. Im Hinblick auf die neue Saison testen wir bereits seit ein paar Wochen potentielle Kandidaten.

 

Inwiefern hat die Neupositionierung der Swiss League einen Einfluss auf die Planung bzw. den EHC Winterthur?

Eine sehr Grosse. Meine Kollegen aus den anderen Clubs und ich sind überzeugt, gemeinsam die Swiss League attraktiver zu machen und noch besser in den Regionen zu etablieren. Für uns direkt heisst das, vor allem im Bereich Infrastruktur nach zu legen. Bedeutet voraussichtlich u.a. Videowürfel, Kamerasystem und Inhouse-TV ab Saison 2022/23. Wie es schön heisst: es gibt viel zu tun, packen wir’s an!