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Im Wallis ist der EHC Winterthur auf bestem Weg einen Punktgewinn zu realisieren. Erneut ist die Freude ab einem eigenen Treffer zu gross und endet mit jäh mit einer Niederlage. Nur 2 Sekunden fehlten gegen den HC Sierre.

 

1. Drittel:

Der Start ins Spiel gelang nach der langen Fahrt zunächst nicht schlecht. Winterthur gestaltete die Partie zu Beginn ausgeglichen. In der 7. Minute wanderte allerdings Engeler für einen Haken auf die Strafbank. Leider wurde bereits die erste Strafe den Eulachstädtern zum Verhängnis. Nur 15 Sekunden benötigten die Walliser um in Führung zu gehen. Winterthur war von diesem Gegentreffer überrascht worden. Noch blockiert vom Rückschlag, war Gianola, welcher erneut im Tor stand, schon wieder geschlagen. Nur eine Minute später lagen die Siderser doppelt in Front. Der EHC Winterthur liess den Hausherren zu viel Platz. Man muss den Löwen zugutehalten, dass sie sich danach auffangen konnten. Es gelang gar der Anschlusstreffer. Bozon war für den Lichtblick im Winterthurer Spiel besorgt. Ein 1-2 aus Winterthurer Sicht wäre ein gutes Resultat zur Pause gewesen. Allerdings liess man sich auch dies aus den Fingern nehmen. Montandon mit seinem zweiten Treffer kurz vor der Pause liess die Hoffnungen wieder ein wenig schwinden.  

 

Tore: 8. Montandon (S), 1-0; 9. Asselin (S), 2-0; 16. Bozon (W), 2-1; 20. Montandon (S), 3-1

 

2. Drittel:

Im Mitteldrittel musste für das Winterthurer Team die Devise sein, hinten dicht halten, vorne den Anschluss finden. Soweit so gut, nur gelang dies nicht immer nach Wunsch. Die Siderser kamen zuweilen zu einfach in den Slot und erarbeiteten sich zahlreiche Chancen, welche aber vom sicheren Torhüter Justin Gianola zunichte gemacht wurden. Somit gelang das erste Vorhaben. Für den zweiten Teil zeichnete Billy Hunziker mit seiner Torpremiere für Winterthur verantwortlich. Er sorgte für das Highlight im Mitteldrittel und für den Anschluss der Eulachstädter. 

 

Tore: 34. Hunziker (W), 3-2

 

3. Drittel:

Wenn man im Nachgang von diesem Spiel berichten wird, so wird einzig die 60. Minute in Erinnerung bleiben. So gab es zwar hüben wie drüben einige bemerkenswerte Strafen zu notieren, allerdings sollte nichts die 60. Minute übertreffen. Immer noch mit einem Tor im Rückstand, stemmten sich die Winterthurer mit aller Kraft gegen die Niederlage. In den Schlusssekunden wurde Torhüter Gianola durch einen weiteren Feldspieler ersetzt. Und tatsächlich gelang noch der Ausgleich. Es wäre ein verdienter Punktgewinn gewesen. Allerdings sollte es nicht das erste Mal sein, dass die Löwen nach einem eigenen Treffer unachtsam wurden. Und auch so wurden die Winterthurer auch heute jäh aus den Punkteträumen gerissen. Gerade mal 2 Sekunden vor Schluss kam der K.O. für das Team von Teppo Kivelä. Das Winterthurer Team muss mit einer unsäglich ärgerlichen Niederlage den weiten Weg nach Hause antreten.

 

Tore: 60. Bozon (W), 3-3; 60. Rimann (S), 4-3