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Der bundesrätliche Entscheid führte heute im Wallis zum ersten von mindestens zwei Geisterspielen für den EHC Winterthur. Die Winterthurer liessen sich von der gespenstischen Szenerie zwar nicht anstecken, kehren aber trotzdem ohne Punkte nach Hause.

 

Die Grabenhalle, sonst lebendig und laut, wurde heute Abend ihrem eher zweifelhaften Ruf gerecht. Kalt und trostlos war es in der altehrwürdigen Siderser Heimstätte. Davon liessen sich die Winterthurer allerdings nicht beirren. Engagiert gingen die Löwen zu Werke. In der 4. Minute bot sich mit einem Penalty die erste grosse Chance der Partie. Zack Torquato liess die Gelegenheit zu Führung allerdings verstreichen. Danach ereignete sich im Startdrittel nur noch wenig nennenswertes. Torlos traten die Teams den Gang in die Kabine an.

 

Im zweiten Durchgang bot sich das gleiche Bild wie im ersten Drittel. Beide Teams erarbeiteten sich Chancen, allerdings war in diesem Spielabschnitt nur das Heimteam auf der glücklichen Seite. Die Führung erzielte in der 27. Minute Thomas Heinimann. Winterthur wurde für das Auslassen von diversen Gelegenheiten zum Torerfolg bestraft. Die 33. Minute war fast vorbei ehe Massimino die Führung der Siderser ausbauen konnte. Die Löwen standen wieder einmal einem verkorksten Mitteldrittel gegenüber. Dieser Eindruck wurde kurz vor der Pause und dem 0-3 aus Gästesicht noch verstärkt. Castonguay liess die Winterthurer Hoffnungen auf Punkte schwinden.

 

Was lag für die Gäste mit der langen Anreise noch drin? Silvio Schmutz fasste sich ein Herz und konnte in der 49. Minute endlich einen Torerfolg verbuchen. Wer nun aber ein Aufbäumen erwartete, sah sich schnell getäuscht. Die Walliser entschieden kurz nach dem Winterthurer Tor die Partie mit zwei Treffern innert 54 Sekunden. Nach dem 1-5 war die Partie entschieden. Mit der Niederlage der Ticino Rockets bleibt die Ausgangslage gleich wie zuvor. Winterthur weist 3 Partien vor Ende der Platzierungsrunde vier Punkte Vorsprung auf.