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Die Partie gegen die Ticino Rockets erhielt im Vorfeld einige Beinamen. Charaktertest, Schicksalsspiel; am Schluss blieb eine geschlossen Teamleistung und wohlverdiente 3 Punkte gegen die Tessiner. Auch in der Höhe von 7-1 war das Resultat verdient.

 

"Die Spieler müssen sich nun beweisen", so Assistenztrainer Reto Kobach nach der Partie vom vergangenen Samstag in der Zielbau Arena gegen den HC Ajoie. Der Start in die Partie gelang zunächst nur harzig. Die Tessiner führten zunächst die bessere Klinge und kamen entsprechend zu Chancen. Die Nervosität konnte mit dem Verlauf der Partie aber abgelegt werden und so kamen die Eulachstädter ihrerseits zu Gelegenheiten. Man spürte gegen Ende des unterhaltsamen ersten Drittels wie ein Treffer in der Luft lag. Dieser gelang dann endlich einmal auf Winterthurer Seite. Kevin Bozon traf 20 Sekunden vor Schluss des ersten Abschnitts und entliess seine Teamkollegen mit einem guten Gefühl in die erste Pause.

 

Das gute Gefühl wurde sogleich ins Mitteldrittel mitgenommen. Das Mitteldrittel, welches in den vergangenen Spielen immer wieder zu Kritik Anlass gab. Zunächst musste allerdings ein Rückschlag hingenommen werden. In ihrer ersten Überzahl kamen die Ticino Rockets prompt zum Ausgleich. Davon liessen sich die Löwen nicht beirren. Die Passstafetten wurden ansehnlicher und trugen in der 35. und 37. Minute Früchte. Den erneuten Führungstreffer erzielte Martin Alihodzic und Kevin Bozon liess sich den zweiten persönlichen Treffer des Abends notieren. Die Leichtigkeit des Seins war nun offensichtlich. Winterthur blühte förmlich auf.

 

Mit dem Zweitore-Vorsprung startete der EHC Winterthur in den Schlussabschnitt. Bekanntermassen ein trügerisches Resultat. Dass die Führung ausgebaut werden sollte, war den Gästen bereits in den Startsekunden anzumerken. Und wenn es läuft, dann läufts. Thibaut Monnet und nur eine Minute später Marcel Raggi erhöhten in beruhigende Höhen. Das 5-1 war der verdiente Lohn für die Anstrengungen. Allerdings sollte dies noch nicht das Ende aller Bemühungen Lohn sein. Innert 20 Sekunden konnten sich die Winterthurer zwei weitere Treffer in der Statistik gutschreiben lassen. Nach 60 Minuten verdiente sich das Team mit dem 7-1 die Punkte redlich.