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Zwei strauchelnde Teams trafen sich heute Abend in der Zielbau Arena. Die Gäste aus La Chaux-de-Fonds behielten das bessere Ende mit 5-1 für sich. Erneut gelingt dem EHC Winterthur kein Exploit. 

 

Dem HC La Chaux-de-Fonds gelingt in der laufenden Saison trotz einem sehr guten Kader ebenfalls nicht alles nach Wunsch. Die Niederlage vom Wochenende gegen die Ticino Rockets nagte sichtlich an der Ehre der Neuenburger. Dies bekamen die Winterthur gleich zu Beginn zu spüren. Es dauerte keine Minute bis die Gäste in Führung lagen. Carbis gelang für sein Team der bestmögliche Start. Wie soll man nach einem solchen Rückschlag gleich zu Beginn reagieren? Diese Frage stellte sich wohl mancher im Publikum und auf der Bank. Am Einsatz lag es zunächst nicht. Die Schüsse kamen in namhafter Anzahl aufs Tor der Gäste. Zählbares schaute allerdings nicht heraus. Und wie die bekannte Weisheit der vorne nicht gemachten Tore besagt, kassierte man sie auch heute hinten. Cameron erhöhte in der 9. Minute auf 2-0. Eine Strafe gegen den HCC-Torhüer Mathis führte kurz danach zu einem Powerplay für Winterthur. Patrick Zahner, bedient mit einem feinen Zuspiel von Martin Alihodzic und Damon Diem, verkürzte prompt auf 1-2. Und schon konnte man wieder Hoffnung schöpfen in der Zielbau Arena.

 

Das zweite Drittel war zunächst geprägt von Strafen. Die Teams konnten zunächst allerdings nicht reüssieren. Winterthur gelang im Mittelabschnitt bis kurz vor Schluss gar ein ordentliches Spiel. Spielentscheidend sollte dann allerdings eine Unachtsamkeit in der 35. Minute sein. Mit bereits einem Spieler auf der Bank, kassierte der EHC Winterthur eine unnötige Strafe wegen zuvielen Spielern auf dem Eis. Aus der doppelten Unterzahl konntem man sich noch retten, danach allerdings nicht mehr. Coffman nutzte die Chance zum 3-1 in der 36. Minute.

 

Sämtliche Optimisten in der Arena wurden dann im Schlussabschnitt gleich zu Beginn eines Besseren belehrt. Erneut Coffman nach einer Minute und Bogdanoff nur weitere 63 Sekunden später, erhöhten auf 5-1 für die Neuenburger. Über den Rest des Spiels kann man infolge fehlender Ereignisse den Mantel des Schweigens hüllen. Der EHC Winterthur fand an diesem Dienstagabend nie richtig den Tritt in eine Partie gegen einen ebenfalls strauchelnden Gegner.