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Bis zum ersten Treffer bestimmte der EHC Winterthur das Spiel. Danach fehlten die zündenden Ideen. Zum Schluss müssen die Löwen wieder eine Enttäuschung einstecken. 

 

Erneut stand für den EHC Winterthur ein wichtiges Spiel auf dem Programm. Es galt den Vorsprung auf die Ticino Rockets zu wahren und für die Platzierungsrunde ein Zeichen zu setzen. Der Start gelang gut. Winterthur bestimmte das Spiel und kam zu Chancen. Die Früchte der Bemühungen erntete Tim Wieser in der 14. Minute mit dem Führungstreffer. Es schien als würde das Spiel in die richtigen Bahnen gelenkt. 20 Sekunden später war die Welt allerdings eine andere. Vouillamoz war für den Ausgleich der Siderser besorgt. Ab diesem Zeitpunkt schienen die Eulachstädter wie verwandelt. Es passte nicht mehr viel zusammen. Daraus resultierte dann auch der nächste Treffer der Gäste. Sierre nützte im Powerplay die Chance durch Castonguay zur Führung.

 

Im zweiten Durchgang bemühten sich die Winterthurer redlich um den Ausgleich. Jedoch liess die Genauigkeit die Mitspieler manchmal im Stich. So war erneut ein Powerplay für eine Resultatveränderung verantwortlich. Montandon erhöhte kurz vor Spielmitte auf 3-1 für die Gäste. Leider wurden die Chancen auf Winterthurer Seite nicht genutzt. Erneut liessen die Löwen den Killerinstinkt vermissen.

 

Der HC Sierre liess im Schlussdrittel zunächst nichts anbrennen. Nach ausgelassenen Gelegenheiten auf Winterthurer Seite erhöhte Impose erneut für die Walliser. Diesmal kam die passende Antwort aber umgehend. Zack Torquato traf endlich für die Hausherren. Danach waren zwar die Möglichkeiten vorhanden, jedoch kam immer wieder eine Strafe in die Quere. Die 53. Minute war angebrochen und das Löwenherz schlug plötzlich auf Hochtouren. Riley Brace konnte erneut verkürzen. Leider war danach ausser vielen Strafen auf dem Matchblatt nicht mehr viel zu vermerken. Der HC Sierre holte die Punkte in der Zielbau Arena.