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In Küsnacht war der EHC Winterthur lange auf gutem Weg. Leider konnte die Führung vor Schluss nicht gehalten werden. In der Verlängerung gewinnen die GCK Lions.

 

Die Geschichte des Startdrittels ist schnell erzählt. Nebst 2 kleinen Strafen erlebten die Zuschauer in der KEK eine animierte Partie. Getrübt wurde die Stimmung durch die schwere Verletzung des GCK-Spielers Hardmeier, welcher mit einem Unterschenkelbruch ausfiel. Wir wünschen gute Genesung!

 

Im Mitteldrittel kassierten die Winterthurer zunächst hintereinander 2 Strafen. Meist ein schlechtes Omen; jedoch in diesem Falle ein Glücksfall. Marek Zagrapan traf in Unterzahl zur Führung für den EHCW. Just in der gleichen Unterzahl kassierten die Gäste dann aber eine Strafe wegen zuvielen Spielern auf dem Eis. Dieses Geschenk nutzten die Hausherren durch Topskorer Hayes zum Ausgleich. In der nächsten Strafe gegen die Lions kam es ganz dick für die Eulachstädter. Rossi traf in Unterzahl zur Führung für die Küsnachter. Es sollte nicht der letzte Treffer dieser Art bleiben. 

 

Ein Neo-Winterthurer stemmte sich im nächsten Powerplay zu Beginn des Schlussdrittels gegen die drohende Niederlage. Ramon Knellwolf, Elite A-Topskorer des EHC Kloten, traf im Powerplay zum 2-2 in der 44. Minute. Fast genau 5 Minuten später war es an Anton Ranov den Winterthurern ein weiteres Erfolgserlebnis zu verschaffen. Der Führungstreffer weckte Hoffnungen auf einen Sieg. Aber wie im Mitteldrittel bestraften sich der EHCW gleich selber. Kaj Suter nutzte in Unterzahl eine weitere Chance zum Ausgleich in der 53. Minute. Es ging in die Verlängerung.

 

Jener Kaj Suter war dann auch in der Verlängerung für den Siegtreffer besorgt. Ein Scheibenverlust ermöglichte Suter ein 1 gegen 1 gegen den EHCW-Torhüter Oehninger. Der GCK-Spieler liess sich die Chance nicht nehmen und traf nach 26 Sekunden.

 

 

 

Der EHC Winterthur plagt sich mit der Verletzungshexe herum. Mehrere Leistungsträger fallen aus. 

 

Nachdem der EHC Winterthur bereits seit einiger Zeit ohne Atanasio Molina, Kevin Bozon und Marvin Leu antreten musste, kommen weitere Ausfälle dazu. Topscorer Luca Homberger musste bereits vor dem Spiel gegen die Ticino Rockets mit einer Zerrung passen. Tim Wieser und Reto Kobach verletzten sich während dem 2. Drittel und fallen voraussichtlich für die nächsten Spiele aus. Wann diese 6 Stamm-Spieler wieder einsatzfähig sind, wird sich in den kommenden Tagen zeigen.

 

Auf Grund der sehr dünnen Personaldecke können die Eulachstädter weiterhin auf die vom EHC Bülach ausgeliehenen Verteidiger (Samuele Pozzorini & Yannik Waller) zurückgreifen. Im Sturm werden weiterhin Marco Lehmann, Adrian Wetli und neu Ramon Knellwolf von den Elite A Junioren (EHC Kloten) für die Mannschaft von Michel Zeiter auflaufen.

 

 

Der EHC Winterthur unterliegt dem Schlusslicht Biasca mit 2-4. Die sonst schon dezimierte Mannschaft wird durch weitere Ausfälle geschwächt.

 

Mit einer dünnen Personaldecke musste das Team von Headcoach Michel Zeiter die Partie gegen die Ticino Rockets in Angriff nehmen. Nebst den bisher verletzten Spielern kam neu auch noch Topskorer Homberger hinzu. Im Startdrittel wurden die Winterthurer kalt geduscht. Nach knapp 6 Minuten führten die Gäste bereits mit 2 Längen Vorsprung. Spinedi und Fontana trafen für das Schlusslicht. Die erste Strafe gegen Biasca konnte durch die Löwen dann prompt genutzt werden. Mario Lamoureaux traf kurz vor Ablauf der Strafe zum Anschlusstreffer. Wer nun auf ein Aufbäumen hoffte, wurde enttäuscht. Kurz darauf nutzten die Rockets eine Strafe gegen Roos zum nächsten Treffer. Und in der 19. Minute war es wieder Spinedi, welcher den Hausherren einen weiteren Nackenschlag verpasste. 
 
Kurz vor Ablauf des Mitteldrittels ein Schockmoment für die Zuschauer und den EHCW. Topskorer Wieser knallte in einen Check vom Tessiner Mauro Juri und musste mit der Bahre vom Eis geführt werden. Eine Prognose steht noch aus. Kurz vor Ende der Partie sorgte Dominik Devaja mit seinem ersten Treffer für den EHC Winterthur noch für einen positiven Abschluss des Spiels. 

 

 

 

Der EHC Winterthur kämpft während 40 Minuten gut mit, verliert danach aber gegen den HC La Chaux-de-Fonds. Mit ein Grund war die dünne Personaldecke.

 

Partien im Jura waren für den EHC Winterthur bisher eine unlösbare Aufgabe. Dies sollte auch heute nicht anders sein. Im Startdrittel hielten die Winterthurer gut mit und erkämpften sich einige Chancen. Die Offensiv-Maschinerie der Neuenburger konnte erfolgreich abgewehrt werden. In der 18. Minute traf dann allerdings Forget doch noch zur Führung für die Hausherren. Ärgerlich war, dass nur wenig später Eigenmann noch zur doppelten Führung vor der ersten Pause traf.

 

Die Korrektur erfolgte nur wenig später. Kurz nach Wiederbeginn konnte Staiger den ersten Löwen-Treffer markieren. Dieser Hoffnungsschimmer wurde durch McPherson kurz darauf wieder zerstört. Das 3 - 1 für den HCC bildetet gleichzeitig auch eine Wende in dieser Partie. Zwar konnte Staiger in der 33. Minute erneut verkürzen, Bonnet liess die prompte Korrektur aber wieder folgen. Ein gut geführtes Spiel der Winterthurer wurde in diesen Minuten endgültig entschieden.

 

Carbis und Shala trafen im Schlussdrittel innert Minuten zur (zu) klaren Führung für den HC La Chaux-de-Fonds. Die Hausherren drückten weiter aufs Tempo. Goalie Oehninger konnte mit einigen guten Paraden das Team vor weiteren Gegentoren bewahren.